Sonnschied 
Eine kleine Gemeinde im Hunsrück


Chronik

1336 erste namendliche Beurkundung der Gemeinde.  

Sonnschied wird 1336 zum ersten mal genannt.

Anfang des 16. Jahrhunderts gehörte die    Ortschaft zum Territorium der Rhein- und Wildgrafen und bildete zusammen mit dem Nachbarort Wickenrodt ein gemeinsames Gericht.

1515 wurde Sonnschied durch den   zweiten wild- und rheingräflichen Teilungsvertrag von Wickenrodt getrennt. Sonnschied war    zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Besitz der Grafen Sahn-Kyrburg, die zum Zweig der    Rhein-und Wildgrafen gehörten.  

Im Beiträge- und Abgabenverzeichnis vom Jahre 1727 finden wir Namen, die auf nur sieben Häuser bzw. Hausgemeinschaften schließen lassen. Diese Einwohner erbauten in den    Jahren 1727–29 die evangelische Kapelle, welche noch heute zur Pfarrgemeinde    Wickenrodt gehört.    

1844/45 wurde die Ortschaft erstmals präzise vermessen. Der Vermesser notierte für    Sonnschied wenigstens drei Brunnen: einen Gemeindebrunnen und zwei private    Brunnenanlagen, die jeweils von vier bzw. fünf Familien gemeinsam genutzt wurden.  

Um das Jahr 1900 wurden bereits die Haushalte mit fließendem Wasser versorgt, welches aus einem oberhalb der Ortschaft gelegenen Stollen in den Ort floß.   

 1916 erfolgte der Anschluss an die Elektrizitätsversorgung. Dokumente belegen für 1916 ein Transformatorenhäuschen der Oberstein-Idarer Elektrizitäts-gesellschaft.     

1975 wurde mit einem großen Festakt das 600 jährige bestehen von Sonnschied gefeiert. 

Aus diesem Anlaß wurde auch eine ausführliche Chronik über die Entstehung und Entwicklung des Ortes erstellt.    

1995-1999 - Neugestaltung des Ortsbildes   Von 1995-99 wurde durch verschiedene infrastrukturelle Modernisierungen das Ortsbild neu geprägt.